Illustration eines typischen Bauablaufs, kein Kundenprojekt. Nicht alle gezeigten Arbeiten sind Leistungen von Reents.
Zimmerermeister Jonas ReentsZimmerei & Dacharbeiten, Friedeburg-Reepsholt
Der Rohbau steht. Ab hier sind wir dran.
Dachstühle und Steildächer, Dachsanierung mit Dämmung und neuer Eindeckung, Gauben und Dachfenster, Fassaden, An- und Umbauten, Carports und Terrassenüberdachungen. Aus Ostfriesland, für die Region.
Scrollen Sie weiter: Das Modell zeigt Schritt für Schritt, wie aus dem Rohbau ein fertiges Haus wird.
Der Bauablauf am Modell
Vom Rohbau zum bewohnten Haus.
Ein Klinkerhaus im Modell: Dachstuhl, Dämmung, Eindeckung, Dachfenster, Gaube, Carport und Terrassenüberdachung, in der Reihenfolge der Baustelle. Mauerwerk, Gerüst und Garten gehören zum Ablauf dazu, sind aber nicht unsere Leistung. Die Marke an jeder Station sagt, was wir machen.
- Leistung
- machen wir
- Bauablauf
- gehört dazu, andere Gewerke
-
01 Bauablauf
Gerüst mit Dachfanglage
Bevor das erste Holz aufs Haus kommt, steht das Gerüst: rundum, dicht an der Wand, mit Bordbrett und Geländer. Die oberste Lage liegt knapp unter der Traufe und bekommt ein Schutznetz.
- Fußplatten und erste Lage
- Lage für Lage bis unter die Traufe
- Belag, Bordbrett und Geländer je Lage
- Schutznetz der Dachfanglage
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02 Leistung
Schwelle auf der Wandkrone
Die Schwelle liegt oben auf der tragenden Innenschale, ausgerichtet und gegen Windsog verankert. Auf ihr bekommt jeder Sparren seinen Sitz.
- Schwelle der Straßenseite auflegen und ausrichten
- Schwelle der Gartenseite
- Sturmsicher verankert
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03 Leistung
Sparrenpaare richten
Ein Kehlbalkendach: Je zwei Sparren stoßen am First zusammen und stützen sich gegenseitig. Jedes Paar wird mit dem Ladekran vom Stapel gehoben, aufgerichtet und mit der Kerve auf die Schwelle gesetzt.
- Kran hebt das erste Sparrenpaar vom Stapel
- Paar für Paar aufgerichtet
- Kerve sitzt auf der Schwelle, Fuß am Fersenanschlag
- Ortgangsparren an beiden Giebeln
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04 Leistung
Kehlbalken und Windrispenband
Die Kehlbalken verbinden jedes Sparrenpaar in etwa halber Höhe. Zwei gekreuzte Windrispenbänder je Dachseite halten den Dachstuhl in Längsrichtung, wichtig bei dem Wind an der Küste.
- Kehlbalken zwischen die Sparren
- Stahllaschen beidseitig
- Windrispenband vom First zur Traufe spannen
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05 Brauch
Richtkranz
Steht der Dachstuhl, kommt der Richtkranz an den Giebel, bevor die erste Latte aufs Dach kommt. Für die Bauherren ist das der Moment, an dem aus dem Rohbau ein Haus wird.
- Richtstange am Giebel
- Kranz mit Bändern hochziehen
- Richtspruch vom Dach
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06 Bauablauf
Giebel schließen
Erst jetzt mauert der Maurer die Giebeldreiecke hoch, Schicht für Schicht entlang der Ortgangsparren. So passt das Mauerwerk genau unter das Dach.
- Giebel mauern entlang der Ortgangsparren
- Fensteröffnung mit Sturz
- Spitze unter dem First geschlossen
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07 Leistung
Dämmung
Im Schnitt sichtbar: Die Dämmung kommt ins Dach, innen folgt die Dampfbremse, luftdicht verklebt. Erst dann kommt außen die Unterdeckbahn. Die Dampfbremse gehört immer auf die warme Seite.
- Dämmung Feld für Feld einbauen
- Dampfbremse innen, Stöße verklebt
- Dampfbremse
- Dämmung
- Sparren
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08 Leistung
Unterdeckbahn
Die diffusionsoffene Bahn wird von der Traufe zum First verlegt. Jede obere Bahn überlappt die untere, damit Wasser immer nach außen abläuft. Sie schützt das Dach, bevor die erste Pfanne liegt.
- Erste Bahn an der Traufe ausrollen
- Bahn für Bahn nach oben, mit Überlappung
- Letzte Bahn über den First
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09 Leistung
Konter- und Traglattung
Konterlatten laufen längs auf jedem Sparren und halten die Bahn, dazwischen kann Luft von der Traufe zum First strömen. Quer darüber die Traglatten, im Abstand der Pfanne.
- Konterlatten längs, von der Traufe nach oben
- Traglatten quer, Reihe für Reihe
- Oberste Latte dicht unter dem First
- Unterdeckbahn
- Konterlatte
- Traglatte
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10 Leistung
Pfannen, First und Ortgang
Pfannen in Anthrazit, Reihe für Reihe von der Traufe zum First. Jede Reihe überdeckt die untere, jede Pfanne greift mit dem Wulst über die Nachbarin. Am Giebel schließen Ortgangziegel ab, am First sitzen Firstziegel mit Klammer.
- Kran bringt die Pfannenpakete aufs Dach
- Stirnbrett an der Traufe
- Pfannen Reihe für Reihe von der Traufe nach oben
- Ortgangziegel an beiden Giebeln
- Firstlatte, Firstziegel mit Klammern
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11 Leistung
Dachfenster
Mehr Licht unterm Dach: Für das Fenster wird ein Sparren ausgewechselt. Oben und unten kommt ein Wechsel zwischen die Nachbarsparren, dann der Rahmen, dann der Eindeckrahmen, der das Wasser über die Pfannen führt. Dachfenster tauschen wir auch im Bestand.
- Pfannen, Latten und Bahn im Bereich öffnen
- Sparren trennen, Wechsel oben und unten
- Fensterrahmen einsetzen und ausrichten
- Eindeckrahmen: Schürze unten, Seiten, oben
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12 Leistung
Gaube
Eine Flachdachgaube bringt Stehhöhe und ein großes Fenster ins Dachgeschoss. Sie sitzt auf den Sparren des Hauptdachs: Sparren werden ausgewechselt, neben den Randsparren kommen Schifter, auf dem unteren Wechsel stehen die Stiele. Wangen und Front bekommen eine Verkleidung in Anthrazit.
- Dachfläche öffnen
- Schifter neben die Randsparren, Wechsel oben und unten
- Stiele, Rähm und Riegel auf dem Wechsel
- Gaubensparren mit leichtem Gefälle nach vorn
- Beplankung, Dach und Verkleidung der Wangen
- Anschluss ans Hauptdach, Fenster
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13 Leistung
Carport
Ein Carport aus Holz, maßgefertigt für Haus und Einfahrt: schlanke Pfosten auf Pfostenträgern, ein ruhiges Flachdach mit umlaufender Blende und schmaler dunkler Kante. Zur Gartenseite schließen senkrechte Lamellen ab, hinten liegt ein Geräteraum.
- Kiesfuge und Pfostenträger
- Pfosten stellen
- Balken und Sparren
- Dachschalung, Gefälle verdeckt
- Blende mit anthrazitfarbener Kante
- Lamellen und Geräteraum
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14 Leistung
Terrassenüberdachung
In derselben Formensprache wie der Carport: gleiche Pfosten, gleiche Blende, gleiche Kante. Das Dach aus Glas zwischen den Sparren lässt Licht ins Haus, auf der Wetterseite schützt ein Feld aus Lamellen. Die Terrasse liegt bündig zur Schiebetür.
- Gerüst an der Gartenseite ab, Terrasse gepflastert
- Wandpfette am Haus
- Pfosten und Frontbalken
- Sparren mit leichtem Gefälle
- Glas und Deckleisten
- Blende mit Kante
- Lamellen auf der Wetterseite
Fenster rein, Gerüst ab.
Fenster und Haustür setzen wir ein, das ist unsere Leistung. Danach kommt das Gerüst weg und der Garten bekommt seine Flächen: Weg, Podest, Kies und Rasen. Beides gehört zum Bauablauf, ist aber nicht unsere Leistung.
- Fenster und Haustür einsetzen
- Gerüst Lage für Lage abbauen
- Podest und Außenanlage
Abends
Fertig. Und bewohnt.
Dachstuhl, Dach, Dachfenster, Gaube, Carport und Terrassenüberdachung: Das sind unsere Leistungen, hier am Modell. Aus Ostfriesland, für die Region. Was steht bei Ihnen an?
























